Mit unseren Direktdrucksystemen erzeugen wir mehrfarbige Bildmotive und Firmenlogos sogar als Einzeldruck ohne großen Aufwand und in bester Qualität. 

faisst GmbH | www.faisst-koffer.de

Direktdruck Wissen

Digitalisierte Druckverfahren haben nicht nur die Werbetechnik revolutioniert. Die einfache Bedienung der selbst im Großformat vergleichsweise kompakten, preiswerten und wartungsarmen Drucksysteme ermöglicht mittlerweile Firmen sämtlicher Branchen On-Demand-Produktion ohne Abhängigkeit von spezialisierten Druckdienstleistern.

"Direktdruck Wissen" bietet insbesondere branchenfremden Interessenten und Neueinsteigern Grundlageninformationen zum digitalen Direktdruck. Für Fragen stehen wir natürlich auch gern im persönlichen Gespräch zur Verfügung. Rufen Sie uns an: +49(0)7843/9933150.


Was ist Direktdruck?

Der digitale Direktdruck ist ein berührungsloses Inkjet-Verfahren, mit dem mittels modifizierter Spezialdrucksysteme hochaufgelöste, mehrfarbige Druckbilder in fotorealistischer Qualität erzeugt und auf verschiedenste Materialien übertragen werden. Die dazu benötigten digitalen Druckdaten werden in einem Standardgrafikprogramm erstellt und per Mausklick vom PC an das Drucksystem übermittelt. Eine Vor- oder Nachbehandlung des Druckguts ist in der Regel nicht notwendig.

Zur Veranschaulichung

Die Handhabung eines Desktopdruckers ist jedem längst in Fleisch und Blut übergegangen. Text oder Bilddatei am PC erstellen, Papier einlegen, Druckbefehl geben, und sofort wird die Abbildungam Bildschirm vom Drucker ausgegeben. Das ist Digitaldruck in seiner einfachsten Form auf dem Medium Papier.

Ähnlich einfach verhält es sich mit der Bedienung eines digitalen Direktdrucksystems. Die Druckdaten werden in einem Standardgrafikprogramm erstellt, das Druckgut wird auf dem Flachbetttisch der Maschine positioniert und der Druckvorgang per Mausklick am PC gestartet. Ein paar zusätzliche technische Details zur Handhabung des jeweiligen Gerätes werden am Tag der Installation in einer kurzen Einweisung vermittelt. Abgesehen davon sind keine Vorkenntnisse im Druckbereich nötig, um in den digitalen Direktdruck einzusteigen.

Effizient und umweltfreundlich

Geruchsarme Eco-Tinten, verschiedenartige Nachfüllsysteme, geringer Tintenverbrauch durch enorm effiziente, hochpräzise arbeitende Druckköpfe und die Umstellung im UV-Druck von energieverschlingenden und extrem heiß werdenden UV-Brennern auf sparsame UV-LEDs sind nur einige Beispiele, mit denen die Hersteller digitaler Druckmaschinen mittlerweile auf die Anforderungen im Umweltschutz reagieren. Auch seitens der Softwareentwickler tut sich diesbezüglich einiges.

Hinzu kommt, dass im Digitaldruck aus verschiedenen Gründen keine oder nur sehr wenig Abfallprodukte entstehen. Beispielsweise erfolgt die Druckdatenerstellung digital am PC. Es müssen also keine Klischees oder Druckplatten erstellt werden, wie es für die Fertigung im Sieb-, Tampon- und Offsetdruck nötig ist. Das Druckmotiv wird, egal ob ein- oder mehrfarbig, durch Mischung der Tinten aus den vorhandenen Kartuschen erzeugt. Diese werden erst ausgetauscht bzw. nachgefüllt, wenn sie nach zahlreichen unterschiedlichen Druckjobs leer sind. Das Entfernen von Farbresten und das Reinigen einzelner Farbkammern nach jedem Auftrag entfällt also. Und schließlich erfolgt die Produktion grundsätzlich bedarfsgenau und in aller Regel ohne Makulatur.

CMYK - Die Druckfarben

Im Druck werden die Farben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Black bzw. Key) eingesetzt. Diese sogenannten Körperfarben leuchten nicht selbst, sondern reflektieren bzw. absorbieren Lichtanteile des weißen Lichts. Im Gegensatz zu den Lichtfarben des RGB-Farbraums (Rot, Grün und Blau), die für die Bilddarstellung auf Monitoren (d. h. TV, PC, Digitalkameras etc.) genutzt werden, sind Druckfarben nicht transparent, sondern transluzent. Da sich aus der Mischung von Cyan, Magenta und Yellow kein tiefes Schwarz erzeugen lässt, wird Black als zusätzliche vierte Druckfarbe benötigt. Bilddaten, die für die Verwendung in Printmedien vorgesehen sind, müssen im Grafikprogramm grundsätzlich im CMYK-Farbraum angelegt werden.

Auf die Tinte kommt es an

Im digitalen Direktdruck können Sie eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Materialien verarbeiten. Die Deckkraft und Haftung des Drucks auf dem jeweiligen Medium sowie dessen Beständigkeit gegen chemische, mechanische oder sonstige äußere Einflüsse hängen dabei maßgeblich von den speziellen Eigenschaften der Tinte ab. Eine Aufstellung der großen Auswahl bei uns erhältlicher Direktdruckfarben finden Sie hier.

Druck auf transparente und farbige Medien

Direktdrucktinten sind grundsätzlich transluzent, also lichtdurchlässig. Daraus ergibt sich, dass das Druckbild durch die Färbung der Substratoberfläche beeinflusst wird und von seiner ursprünglichen Farbgebung abweichen kann, sofern das Medium nicht reinweiß ist. Durch den Einsatz weißer Tinten wird dieser benötigte weiße Unter- oder Hintergrund künstlich erzeugt – und zwar punktgenau unter der Farbschicht, sodass die weiße Deckschicht für den Betrachter nicht erkennbar ist.

Sonderfarben im Direktdruck

Sonderfarben, wie beispielsweise RAL-, Pantone- oder HKS-Farben, sind individuell erzeugte Farbtöne, die im Druckprozess als Einzelfarbe eingesetzt und nicht, wie sonst üblich, durch die Mischung der Körperfarben CMYK vom Drucksystem abgebildet werden. Häufig kommen Sonderfarben in der Verpackungsherstellung oder beim Logodruck zum Einsatz. Die Bezeichnungen „Telekom-Magenta“ oder „Sparkassen-Rot“ sind dem ein oder anderen vielleicht schon einmal begegnet.

Generell gilt, dass Sonderfarben im Digitaldruck nur annähernd reproduziert werden können. Dazu kann es notwendig sein, für das jeweilige Medium ein spezielles Farbprofil zu erstellen. Mehr dazu ...


Variable Tröpfchengröße

In der Vergangenheit war man es besonders von Tintenstrahldruckern älterer Generationen gewohnt, dass diese nur eine einheitliche Tröpfchengröße ausgeben konnten. Um die zunehmende Helligkeit eines Farbtons zu erzeugen, wurden die Tintenpunkte im Bildraster in größeren Abständen voneinander platziert. Helligkeit entstand hier also durch entsprechend große weiße bzw. freie Fläche zwischen den farbigen Tintentröpfchen. Das Ergebnis dieser Zwischenräume zeigte sich im Bild in Form optischer Unreinheiten. Um auch bei hellen Bildabschnitten oder der Erzeugung von Hautfarben hohe Farbdichte und überzeugende Qualität zu erzielen, kamen Mitte der 1990er-Jahre die ersten 6-Farbgeräte mit zusätzlichen Light-Farbtönen auf den Markt.

In der Zwischenzeit hat sich in diesem Bereich vieles getan. Dank der „Variable Dot Size Technology“ ist es heute selbst mit 4-Farbgeräten möglich, herausragende Druckergebnisse in hochaufgelöster Fotoqualität zu erzeugen. Die Anordnung unterschiedlich großer Tintentröpfchen direkt nebeneinander macht dies möglich. Hohe Auflösung und Konturenschärfe, sanfte Übergänge in Schattenbereichen und Farbverläufen sowie kleinste Schriftgrößen sind durch die Ausgabe variabler Tröpfchengrößen problemlos homogen abbildbar.

 

Piezo Tintenstrahltechnologie

Digitale Direktdrucker geben Grafiken, Fotos, Kunstwerke, Zeichnungen und vieles mehr gewohntermaßen in höchster Bildqualität aus. Zu verdanken ist dieser Umstand dem Einsatz von Piezo-Tintenstrahldruckköpfen.

Bei der von Epson entwickelten Piezotechnologie wird die Tinte mechanisch aus der Düse herausgepresst. Dafür sorgt der Piezokristall, der auch in Feuerzeugen zur Erzeugung des Zündfunkens eingesetzt wird. Dieses Keramikbauteil befindet sich in den Tintenkanälen des Druckkopfes und dehnt sich aus, sobald eine elektrische Spannung angelegt wird. Da es sich hierbei um ein mechanisches Verfahren handelt, kann diese Technik sehr genau gesteuert werden. Der Piezokristall erzeugt bei angelegter Spannung den nötigen Druck, um eine exakt dosierbare Tintenmenge aus der Düse zu befördern. Die sogenannte Impulsdauer ist extrem kurz. Bereits 5 Mikrosekunden nach Ansteuerung erreicht der Druck im Innern der Kammer seinen maximalen Wert. Weitere 5 Mikrosekunden später ist er dann, nach Wegnahme der Spannung, wieder auf null. So spritzt die Tinte zwischen 20.000 und 30.000 Mal pro Sekunde aus einer einzigen Düse (von bis zu 3.600 insgesamt). Auf diese Weise steuert der Kopf einige Millionen Vorgänge pro Sekunde, wenn er beispielsweise ein farbiges Bild druckt.

Piezobasierte Druckköpfe sind heute in der Lage, Tintentropfen im einstelligen Picoliter-Bereich zu erzeugen (1 pl = 1 Billionstel Liter). Die Punktgröße ist somit so klein, dass sie mit dem bloßen Auge bei normalem Sichtabstand nicht mehr wahrgenommen werden kann. Damit sind maximale Präzision und feinste Farbtonabstufungen gewährleistet.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Direktdruck-Blog unter www.insight-D.club.


Vorteile auf einen Blick:

  • Niedrige Anschaffungskosten
  • Geringer Tintenverbrauch
  • Einfaches Handling
  • Kurze Reaktionszeiten
  • Bedarfsynchrone Fertigung
  • Geeignet für den Einsatz in Büroumgebungen

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